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Mi. 08.02.2012 - 21:24 Uhr
   
 
 
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..:: UFC: History ::..

Die Geschichte der UFC, der Ultimate Fighting Championship, begann mit einer Vision von Art Davie. Davie war Martial Arts Journalist und hatte in Brasilien die Gracie Euphorie erlebt. Auf diesen Erfolg wollte er in den USA ein One Night Tournament abhalten mit jedem Martial Art Style denn es gibt. Das Ziel war es, den besten Fighting Code unter allen Mano o Mano, Mann vs Mann herauszufinden. Art Davie traf kurz darauf auf Rorian Gracie, der der älteste Sohn vom legendären Helio Gracie war, und eine Jiu-Jitsu Schule in Kalifornien besaß. Der dritte im Bunde war Bob Meyrowitz und der PPV Anbieter SEG. Da man auch etwas neues kreieren wollte, stellte man einen Hollywood Producer an, der das Octagon, einen 8-Sided Ring mit einem Cage, entwarf. Bei der Entwicklung des Octagons waren zahlreiche Fighter sowie ein Doctor beteiligt. Zusammen stellten sie das UFC Tournament am 12. November 1993 zusammen. Jeder Martial Arts Fighter & Champion in seinem jeweiligen Style auf der Welt wurde herausgefordert beim UFC Tournament mitzumachen. Am Ende hatte man 10 Fighter aus 10 verschiedenen Martial Arts Sportarten: Jason Delucia (Kung Fu/Freestyle) , Zane Frazier (Kenpo Karate) , Gerard Gordeau (Savate), Royce Gracie (Gracie Jiu-Jitsu) , Trent Jenkins (Karate) , Art Jimmerson (Boxing) , Kevin Rosier (Kickboxing) , Ken Shamrock (Submission Fighting) , Pat Smith (Muay Thai Kickboxing) und Teila Tuli (Sumo). Alle 10 Fighter waren in ihren Kampfsportarten erfahrene Fighter und hatten bereits alle mehrer Champion Titel errrungen. Jedoch war keiner von ihnen in den USA bekannt, sondern sie waren alle Nobodies, was sich aber schnell ändern sollte. Später, bei den anderen Tournaments, sollten noch einige Martial Arts Styles dazu kommen, wie etwa Jiu-Jitsu, Ninjitsu, Judo, Tae Kwon Do, Kungfu, Shootfighting, Judo und viele mehr.

Das erste Tournament begann als No Rules Fighting: es gab keine größeren Beschränkungen für die Fighter; so gut wie alles war erlaubt, um eine Art Street Fight Atmosphäre zu schaffen. Es war der erste Mixed Martial Arts Event in Nord Amerika und im Prinzip gab es lediglich zwei Regeln: 1. kein Beißen und 2. kein Augenstechen. Außerdem hatte man noch ein Timelimit von 5 Minuten zu unbegrenzten Runden. Doch kein Fight kam auch nur in die Nähe dieses Timelimits. Das interessante dabei war, dass man Kungfu-Großmeister und Karate Black Belt Träger in Real Street Fights ohne Regeln sah, wie sie hilflos versuchten zu treten und zu schlagen. Im Gegensatz dazu sah man wirkliche Street Fighter mit einer fetten Bierwampe, die viel bessere Fighter einfach KO schlugen. Das war die Faszination UFC. Der Grund war, dass die guten Fighter es nur gewohnt waren sauber zu fighten mit Regeln, und hatten keine großen Erfahrungen mit No Rules Fighting. Die Fans waren vor dem Event gespannt. Sie wussten nicht, was auf sie zukommen wird, denn schliesslich wusste man nicht was passieren wird, wenn ein Sumo Fighter auf ein Savate Fighter treffen wird zum Beispiel. Die UFC hypte den Event u.a. mit dem markaberen Ausspruch das die Fights auch durch den “Tod“ eines Fighters enden könnten. Das schaffte man jedoch direkt nachdem ersten Event wieder ab. Die Fans wussten ebenfalls nicht ob es “Fake“ sei. Damals startete die UWF eine Shootfight Wrestling Promotion, jedoch war sie komplett worked, so dass man skeptisch war bei der UFC. Das merkte man auch den 2800 Fans in Denver an, die zurückhaltend waren. Doch nachdem ersten Fight als Gerard Gordeau Teila Tuli mit einem unglaublichen Kick erwischte nach 22 Sekunden (und Tuli sich dabei den Kiefe brach) waren die letzten Zweifel behoben. Die Fans wussten nun das es echt war, denn das konnte man nicht faken. Bei der Show stellten sich zwei Fighter als besonders talentiert heraus: Ken Shamrock, ein Shootfighter der in Japan bereits berühmt war, und Pat Smith, ein arroganter Kickboxer, den man hasste. Doch die Show gehörte einem anderen, Royce Gracie. Gracie stellte an diesem Abend das (Gracie) Jiu-Jitsu in den USA vor. Gracie war ein Lightweight, der jedoch seine viel größeren Gegner zu Boden brachte und sie zur Aufgabe zwang. Gracie war kein guter Puncher und zeigte auch keine Kicks, jedoch brachte er jeden Gegner zu Boden. Das Geheimniss daran war es, dass kein Gegner am Boden ein Mittel fand zur Verteidigung. Später dann lernten die Fighter die Guard gegen die Gracie Guard und konnten sich auch wehren. An diesem Abend besiegte Royce Gracie jeden Gegner; auch Ken Shamrock mit einer Leichtigkeit, dass man den “perfekten“ Martial Arts Style offenbar gefunden hatte, das Jiu-Jitsu. In den folgenden Monaten brach eine Brazilian Jiu-Jitsu Euphorie in den USA, Kanada und Brasilien aus. Mit UFC #1 wurde das Jiu-Jitsu weltweit berühmt.

Der erste UFC Event war ein voller Erfolg und man erreichte 80.000 PPV Buys. Eigentlich war gar nicht geplant gewesen zwei, drei geschweige noch mehr Events abzuhalten. Doch nach der ersten UFC Show übernahm SEG, der PPV Anbieter, die Promotion. SEG hielt dann den zweiten UFC Event im März 1994 ab. Und der Event sollte noch brutaler als der erste werden, denn man hatte nun 16 Fighter im Tournament. Das hatte zur Folge, dass es sehr viele Miss Matches gab, die sehr schnell und sehr brutal endeten. Auch wurden vorläufig die Runden sowie das Timelimit abgeschafft, da man ohnehin nicht den Eindruck hatte, das irgendein Fight auch nur annähernd 10 Minuten gehen würde. Doch das stellte sich als sehr großer Fehler heraus, denn ab UFC #4 gingen auch schon mal Fights an die 30 Minuten. Das hatte zur Folge, dass die PPV Time zu Ende war, aber der Main Event noch nicht mal begonnen hatte oder noch lief. Viele PPV Käufer wurden dann entschädigt bzw verlor man dadurch einige PPV Käufer. Das Ergebnis im Octagon blieb gleich: Royce Gracie gewann und Gracie und auch das Jiu-Jitsu, das er verkörperte, bekam den Ruf unschlagbar zu sein. Bei UFC #3 gab es jedoch etliche Verletzungen. So gewann Ken Shamrock sein Semi-Final Fight, jedoch verletzte er sich. Gracie, der im Finale gegen Ken Shamrock antreten wollte, schmiss das Handtuch in seinem Semi-Final Match bevor der Fight überhaupt begann. Und so gewann am Ende ein Ersatzmann das Tournament. Bei UFC #3 trat auch ein gewisser Emmanuel Yarbrough, ein US Amateur Sumo Ringer der 6`8 groß war und 668lbs wog, in das Octagon. Er ist bis heute der größte und schwerste UFC Fighter gewesen, auch wenn er seinen Fight nach nur sehr kurzer Zeit verlor. Ab UFC #5 gab es dann die ersten Superfights, die ein Time Limit hatten und im Semi Main Event ausgetragen wurden. Damit wurde sichergestellt,  dass alle PPV Käufer für ihr Geld auch den Hauptfight zusehen bekamen. Bei UFC #7 führte die UFC aufgrund der Probleme wieder Time Limits ein. Die Runden wurden dann erst wieder bei UFC #22 (1999) eingeführt. UFC #22 war auch gleichzeitig der erste Event der UFC, der das 10 Point Scoring hatte, das es noch heute gibt. Die Timelimits hatten 1995 zur Folge, dass man Judges brauchte und der UFC Ultimate Ultimate 1995 PPV, der bis heute der meistgesehendste UFC Event ist, war auch gleichzeitig der Event mit den ersten Judges. 

Die UFC erreichte innerhalb von zwei Jahren absoluten Kultstatus in den USA/Kanada und war zu jener Zeit der erfolgreichste PPV Event in den USA. UFC 5 und 6 sowie das erste Ultimate Ultimate Tournament erreichte jeweils 260.000 PPV buys, und das ohne eine Free TV Show! Normalerweisse braucht jeder PPV Event eine Free TV Show, wo man den PPV bewirbt. Die UFC ist die einzige Promotion, die OOV Erfolge errang ohne eine Free TV Show in den USA. Der Grund, warum die UFC so erfolgreich war, weil man etwas neues präsentierte. Als Royce Gracie UFC #1 gewann und $50.000 kassierte, war ein Underdog. Er besiegte größere Gegner und bekam den Ruf jeden Gegner schlagen zu können. Das machte ihn zu einem Mega Box Office Draw; kein anderer Foreigner im Mixed Martial Arts und Professional Wrestling war auf dem PPV Sektor so erfolgreich, wie Royce Gracie. Damit verbunden war jedoch auch der zwischenzeitliche Niedergang. Zuerst verliess Royce Gracie die UFC und hinzu kam der schreckliche Main Event zwischen Ken Shamrock und Dan Severn, wo einige sagen, dass er die Aura der damaligen UFC killte und als weiterer Grund, dass die UFC Werbung vom Cable TV verbannt wurde. Der Niedergang veränderte jedoch auch die UFC von Grund auf. So führte man erheblich mehr Regeln ein, um die Fights zu kontrollieren und um das Produkt UFC in den USA zu etablieren als Sport. Im Januar 2001 verkaufte SEG die UFC an Zuffa, LLC Entertainment. Zuffa ist eine lokale Firma in Nevada die Lorenzo Fertitta gehört, einem Unternehmer der schon Vice Chairman bei der Nevada State Athletic Comission war. Kein Wunder also, dass die UFC von nun an mit den State Athletic Comissions zusammen arbeitete. Das hatte zur Folge, dass die UFC in vielen Bundesstaaten erlaubt wurde. Seit UFC 31, im Mai 2001, sind nun alle UFC Events offiziell von der New Jersey, New York und Nevada State Athletic Comission abgesegnet.

Die UFC veränderte den Mixed Martial Arts Sport 1993 von Grund auf, und erreichte in den USA Mitte der 90er Jahre den Höhepunkt und Kultstatus. Und es veränderte das Professional Wrestling in Japan in den letzten Jahren entscheidend. Niemand, auch nicht diejenigen die die UFC gegründet haben, hatten je geahnt was für ein Erfolg die UFC erreichen sollte. Und die UFC hatte Erfolg wie kaum jemand zuvor auf dem PPV Sektor. Die UFC existiert seit mittlerweile über 10 Jahren und hielt über 50 PPV`s ab, und es werden sicherlich noch genau so viele dazu kommen. Erst kürzlich schloss man den ersten Free TV Deal ab und auch sind Live Fights im Free TV in Zukunft durchaus denkbar. Dann würde man ein weiteres mal den Mixed Martial Arts Sport verändern: vom PPV Format hin zum Free TV Format. In ihrer Geschichte hat sich die UFC ständig verändert vom No Rules Fighting zum angesehenen Mixed Martial Arts Sport. Früher fand man spezialisierte Fighter die lediglich ihre Kampfsportart ausüben konnten. Heutzutage reicht das jedoch nicht, denn die Fighter sind viel athletischer geworden und die Competition ist bei weitem größer, als vor 10 Jahren. Die heutigen Fighter sind oft All Rounder, die zwar immer noch ihren Martial Arts Style haben, jedoch in fast allen anderen Stylearten ebenfalls trainiert sind.

Habt ihr schon die Ultimate Fighting Championships gesehen? Findet heraus warum man es “The most exciting combat sport on earth!“ nennt. Oder falls ihr einer unter Tausend UFC Fans seid, macht euch bereit, denn: “The Reign of Pain continues“.

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